Wir freuen uns sehr denn es ist endlich soweit: Dank ihrer “einzigartigen monumentalen Schönheit” sind die Dolomiten seit Freitag offiziell Teil des UNESCO-Weltnaturerbes.
Das Weltnaturerbe in den Dolomiten umfasst Gebiete in fünf Provinzen: Bozen - Südtirol, Trient, Belluno, Pordenone und Udine.
In Südtirol sind es die Bletterbachschlucht, die Naturparks Puez-Geisler, Schlern-Rosengarten, Latemar, Fanes, Sennes und Pragser Dolomiten sowie auch die Sextner Dolomiten mit den Drei Zinnen, die durch ihre landschaftliche Schönheit und geologische Einzigartigkeit zum Weltnaturerbe ernannt wurden.
Weltweit gibt es nur 186 dieser einzigartigen Naturschönheiten, darunter zum Beispiel das Great Barrier Reef in Australien, die Galapagos-Inseln in Ecuador, di Komodo-Inseln in Indonesien oder das Wattenmeer in Deutschland.
In Italien gibt es nur ein einziges weiteres Weltnaturerbe und zwar die Äolischen Inseln. Um so erfreuter sind wir Südtiroler jetzt natürlich über diese besondere Ehrung, die unsere schönen Berge und Täler erhalten haben.
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Auch heuer werden, in der Nacht des 21. Juni, wieder die Herz-Jesu-Feuer in Tirol brennen. Es ist schon ein wunderschöner Anblick, wenn man im ganzen Land riesige Feuer brennen sehen kann, und teilweise sogar Gipfelkreuze mit Feuerschalen zum leuchten gebracht werden, die Hänge der Berge und Täler hell erleuchtet wie bei Tag.
Aber warum ist das eigentlich so?
Der Brauch des Herz-Jesu Feuers entstand in Tirol im Jahr 1796, als die Tiroler Freiheitskämpfe gegen die Truppe Napoleons führten. Damals brachten sie ein Gelöbnis dar, sollten sie den Feind besiegen können, sei dem Heiligen Herz Jesu die ewige Treue geschworen. So wird nun in jedem Jahr das Gelöbnis erneuert, wenn hunderete, weithin sichtbare Herz-Jesu-Feuer die Südtiroler Berge auch nachts zum Glühen bringen.
(Amüsant: Im Jahr 1920, dem ersten Jahr Südtirols unter italienischer Herrschaft, als die Südtiroler wieder die Feuer anzündeten, um das Gelöbnis zu erneuern, wurde sämtliche italienische Truppen, die in und um Bozen stationiert waren, zu den Waffen gerufen, weil man vermutete, die Südtiroler würden einen Volksauftstand anzetteln)
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Am Samstag ist es soweit: die Freiwillige Feuerwehr von Oberbozen feiert ihren 100. Geburtstag. Begonnen werden die Feierlichkeiten am 20. Juni mit einer Feldmesse, danach gibt es noch eine Fahrzeugweihe für ein neues Einsatzfahrzeug, einem Mannschaftswagen, mit Seilwinde, Seilhebezug, Scheinwerfer und Hebekissen sehr vielseitig einsetzbar sein wird. Außerdem wird ein Buch vorgstellt, “100 Jahre Feuerwehr Oberbozen”.
Im Jahre 1909 wurde die Feuerwehr Oberbozen gegründet, vom ersten Kommandanaten Hans Holzner und weiteren 2 Männern. Bereits kurze Zeit später traten 60 weitere Männer der FF Oberbozen bei. Um diese finanzieren zu können und vor allem um Einsatzgeräte kaufen zu können, wurden Einheimische sowie Rittner Sommerfrischler um Spenden für die FF gebeten, sowie auch Kaiser Franz Josef I. und der Erzherzog Eugen und das erste Wiesenfest wurde veranstaltet um das Geld für die Feuerwehr zusammenzubringen. Zuerst in einem gemieteten Geräteschuppen untergebracht, erhielt die Feuerwehr Oberbozen 1914 ein eigenes Gerätehaus im Zentrum von Oberbozen. Im Laufe der beiden Weltkriege wurde die Feuerwehr aufgelöst. Erst 1945 wurde sie neu gegründet, neue Geräte besorgt und die Übungen wieder aufgenommen. 1959 bekamen sie die erste Vereinsflagge und eine Sirene für den Notfall. Heute zählt die Oberbozner Wehr 63 Mitglieder. Im Jahre 2006 wurde das neue Feuerwehrhaus in Oberbozen eingeweiht. Im oberen Stockwerk erinnern alte Gerätschaften an die Gründungszeit und gemeinsam mit den neuen Pumpen, Spritzen und Löschwagen, an über 400 Einsätze allein in den letzten 59 Jahren.
Seit April und weiter bis September werden immer wieder kleinere und größere Feiern zum Thema 100 Jahre Feuerwehr stattfinden, wie zum Beispiel ein “Tag der offenen Tür”oder ein Törggelefest.
Besonders schön wird bestimmt der Umzug “Feuerwehr einst und heute” am 2. August werden!
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Eigentlich war Fronleichnam offiziell bereits am Donnerstag. Da aber Fronleichnam bei uns in Italien kein offizieller Feiertag mehr ist, werden die christlichen Fronleichnamsfeiern immer auf den darauffolgenden Sonntag verlegt, also auf morgen. Da gibt es an fünf Orten am Ritten eine Messe mit anschließender Fronleichnamsprozession: in Lengmoos/Klobenstein, Maria Himmelfahrt, Unterinn, Lengstein und Oberinn.
Diese Fronleichnamsprozessionen stellen das “Bild des wandernden Gottesvolkes” dar, dessen Mitte Christus, “das Brot des Lebens”, ist. Da kann man wunderschönen Trachten und Uniformen sehen und große, schwere, Standbilder von Heiligen aus Holz, die mit der Prozession getragen werden. Da ist zum Beispiel die Feuerwehr, die das Abbild des heiligen Florian, ihrem Schutzheiligen, trägt, oder die jungen Mädchen in den schwarz-weißen Kleidern, die das große Standbild der heiligen Notburga, Schutzpatronin der Jungfrauen, schleppen und die Frauen und Männer, die, in der traditionellen Rittner Tracht, die Statuen der Madonna und des heiligen Josef durch die Straßen tragen und noch viele weitere. In der Mitte geht der Priester, der eine große Hostie, den “Leib Christi” in einer Monstranz mit sich trägt.
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5. Juni 2009 von weihrerhof
… das Wetter ist wunderschön, die Blumen rund um das Hotel blühen - der Sommer ist in großen Schritten auf dem Weg zu uns. Genau das richtige Wetter um eine Wanderung oder einen Ausflug zu machen.
Apropos Ausflug, gleich in der Nähe gibt es morgen eine Besichtigung von der alten Girscht Mühle. Das ist einmal ein Ausflugsziel, das man nicht immer zu sehen bekommt. Schließlich gibt es ja heute schon fast gar keine richtigen alte Mühlen mehr, mit ihren wasserbetriebenen Mühlrädern und den schweren Mühlsteinen im Inneren. Die beiden großen Mühlsteine in den alten Getreidemühlen nennt man übrigens “Bodenstein” und “Läufer” und das Getreide wird zwischen Ihnen durch Druck und Reibung zerkleinert. Bevor Mühlen mit Wasser betrieben wurden, musste man die Steine mit reiner Muskelkraft von Pferden oder Eseln oder sogar mit menschlicher Kraft bewegen. Schade, dass es heute nur mehr so wenige von Ihnen gibt.
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